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Unsere Leistungen:
Werkstoff- und Fertigungstechnik
Korrosion und Korrosionsschutz
Thermografie
Fachspezifische Kurse

Thermografie

Die Thermografie ist ein bildgebendes, berührungsloses Messverfahren, das die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (Infrarotlicht) eines Objektes oder Körpers sichtbar macht. Die Wärmebilder (Thermogramme) lassen sich durch spezielle Wärmebildgeräte (Thermografiekameras) erfassen. Die Thermografie findet ihre Anwendung z.B. im Bauwesen, in der Haustechnik, in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, in der Industrie, in der Medizin etc.

In unserem Geschäftsfeld "Thermografie" bieten wir die folgenden Leistungen an:

  • Erstellung von thermografischen Gutachten
  • Thermografie von Gebäuden
  • Thermografische Analyse von technischen Abläufen
  • Thermografische Unterstützung bei technischen Entwicklungen
  • Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung mit Thermografie

Anbei einige Beispielprojekte:

Thermografieunterstützte Optimierung von automatisierten PTA-Auftragsschweißungen für den Formenbau in der Glasindustrie

Im Rahmen der Glasflaschenerzeugung wurden dem Finalisierungsprozeß der Gußform teil- und vollautomatische Arbeitsschritte hinzugefügt. Für die nachfolgenden Schweißprozesse soll jede Gußformhälfte automatisch einer gleichförmigen volumsdeckenden Vorwärmung unterzogen werden. Der Fertigungsprozeß wurde durch Optimierung der geometrischen Positionierungsformen und dessen Werkstoff qualitätsmäßig verbessert. Die Vorrichtungskonstruktion für den Gussteil in der Induktiverwärmungsanlage wurde geometrisch optimiert. Mit Hilfe einer thermografischen Analyse wurden Vorwärmtemperatur und Manipulationszeit optimiert. Ebenso wurde die Vorbereitungsdauer für einen optimalen Schweißprozeß festgelegt.

Planparallele Optimierung eines Spritzgußteiles für die Automobilindustrie

Ausgangssituation dieses Projektes war es, daß unterschiedliche Formen und Größen von Spritzgusskonstruktionsteilen am Bauteil nach der Abkühlung zu Bauteilverzug führten. Während der Finalisierung kam es daher zu kraft- und verformungstechnischen Inhomogenitäten. Daraus ergaben sich im Betrieb Fehler und Ausfälle des Bauteiles. Durch Konstruktionsveränderungen mit thermografischen Analysen konnte der Verzug weitgehend vermieden werden.